die dokumentarfilme von Quinka F. Stoehr


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Auswahl Pressestimmen:

Gegenwind, Kiel, Nr. 89, 2/96
Die Schwierigkeiten der Annäherung an eine komplexe Persönlichkeit, die Gefahr nur eigene Klischees zu reproduzieren, die Balance zwischen Freundschaft und Distanz - solche Aspekte des Entstehungsprozesses der Dokumentation werden hier offen einbezogen. Und das geschieht mit großem Gewinn für den Film.


TIP, Berlin, 3/96
Die Kielerin Quinka Stoehr hat ein zutiefst persönliches, dabei auch verstörendes Portrait der 66-jährigen gezeichnet, das den Prozess der Annäherung in den Film miteinbezieht.

Filmbrief der kulturellen Fimförderung Schleswig-Holstein, Lübeck, Nr. 34, 1/96
Gerade auch aus dem spontanen Nachzeichnen der Gefährdung dieser von Quinka Stoehr in kritischer Verehrung gesehenen Heldin gewinnt der Film seine Spannung.

KINEMA komunal, Frankfurt a. M., 4/96
In eindrucksvoller Ehrlichkeit wird jede idealisierende Erhöhung der "Heldin", die für Quinka Stoehr eine "Rebellin" ist, ausgeschlossen. Entstanden ist das Porträt einer Frau, der Freundschaft zwischen einer älteren und einer jüngeren Frau, ein Film auch über "Traditionen" zwischen Müttern und Töchtern, der spezifisch eigenen 'Geschichte' von Frauen, wie sie von den italienischen Feministinnen der 70er Jahre M gefordert wurden. (...)

ILA, (Informationsdienst Lateinamerika) Bonn, 10/96
Mit ihrer Herangehensweise ist es Quinka Stoehr gelungen, einen gleich in dreifacher Hinsicht bemerkenswerten Film zu machen: Sie zeigt eine Annäherung an die Biografie einer revolutionären lateinamerikanischen Künstlerin, sie macht deutlich welche Brüche und Wunden ein solches Leben mit sich bringt, und sie offenbart die Schwierigkeiten der filmischen Dokumention selbst.