die dokumentarfilme von Quinka F. Stoehr


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Virginia Grütter

Más fuerte que el dolor - Stärker als der Schmerz

Prädikat: "besonders wertvoll"

Dokumentarfilm

76 Min., 16 mm, Farbe

Synopsis
Der Film portraitiert eine außergewöhnliche Frau, die sich trotz familiärer und gesellschaftlicher Gewalt, aus den ihr zugewiesenen Rollen befreit und selbst auf den Weg gemacht hat. Er erzählt von den Schmerzen, die dieser Weg bereitet, von den Verletzungen und Schädigungen: doch das Begehren sich nicht zu fügen, ist "stärker als der Schmerz". Es ist aber auch ein Film über eine Frauenfreundschaft zwischen einer jüngeren und einer älteren Frau, ein Film über Mütter und Töchter. Die Lateinamerikanerin Virginia Grütter trägt noch heute den Namen ihres deutschen Stiefvaters, im Jahr der Premiere ihres Filmportraits ist sie 66 Jahre alt. Heute lebt sie in Costa Rica, wo sie auch geboren wurde, doch ihr Lebensweg führte sie nach Kuba, Chile, Nicaragua, die DDR und ins Kriegsdeutschland der Nazis. Sie war Theaterregisseurin, begeistert von Brecht, den sie in Mittelamerika bekannt gemacht hat, arbeitete als Journalistin und schrieb über Politik, Kunst und Kultur und veröffentlichte Gedichtbände, sowie zwei Romane. Aus Puzzlestücken ihrer Biografie und Momentaufnahmen der Annäherung verwoben mit Texten ihrer Poesie, Liedern und Prosa entsteht das sehr persönliche Portrait einer Frau zwischen den Welten, die nicht nur die Grenzen der Gesellschaft, sondern auch ihre eigenen gesprengt und überschritten hat.

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