die dokumentarfilme von Quinka F. Stoehr


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Frankfurter Rundschau

Quinka F. Stoehr hat einen liebenswerten Dokumentarfilm über die Geschichte der Schaustellerfamilie gedreht. Sie hat sich Zeit genommen und genau hingeschaut. (...)
Der Film stellt kein exotisches Abenteurer-Leben
zur Schau; auch die Albertis haben ihren Alltag. Kinder werden krank, Wäsche wird aufgehängt,
die Treppe zum Wohnwagen muß geputzt werden - und dann dieses ewige Auf- und Abbauen.
Und manchmal macht Herr Alberti ein sorgenvolles Gesicht: “90 Mark täglich kostet der Sprit für die Karussells, dann gibt es noch die Platzmiete -
ja und essen muss der Mensch schließlich auch“.

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Quinka F. Stoehr mischte sich ganz behutsam in die Großfamilie, die seit vielen Generationen dem Nomadenleben frönt und ganz eigene Gesetze hat. Gemeinsam blätterten sie sich durch die Alben der Kindheit und Jugend, ließen Hochzeiten und Geburten wieder aufleben: ganz unspektakulär und doch auf besondere Weise. (...)
„Die Albertis, eine Schaustellerfamilie“ ist ein einfühlsames, leises Portrait über eine exotische Welt mitten unter uns.

Stefanie Haacke, Berlin

Freiheit ist eines der wichtigen Hintergrundthemen von Quinka Stoehrs Dokumentarfilm über “Die Albertis“. (...) Die Bilder zeigen die warmen, lockenden Farben, das Blinken und Flimmern des Rummels bei Nacht, und sie zeigen die harte Realität hinter den Kulissen, den Auf- und Abbau, die Gesichter der Kinder bei der Anmeldung in der Schule. Die Kamera von Gisela Tuchtenhagen ist wie ein geduldiger Blick, der abwarten kann und vor dem die Bilder und die Menschen zu sprechen beginnen. Das ist das Besondere an Quinka Stoehrs Vorgehensweise: Ihre Fragen lassen den Protagonisten die Freiheit, sich zu zeigen wie sie es möchten, und hier kommt eine weitere Dimension des Themas Freiheit ins Spiel, es geht um die große Kunst, den Menschen ohne eine vorgefertigte „Message“ zuzuhören, ihnen den Raum zu geben,
von sich und ihrem Leben zu sprechen.

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